Miami

Umgaben uns gerade noch Minusgrade im schönen New York, begrüßte uns Miami, nach gerade einmal dreieinhalb Stunden Flug, mit angenehmen und sonnigen 26°C. Zeit für uns die Thermounterwäsche wieder ganz weit unten im Rucksack zu verstauen und endlich wieder die kurzen Hosen hervorzuholen, die schon seit dem Norden Australiens nicht mehr zum Einsatz gekommen waren.

Am Flughafen angekommen war uns klar, dass wir aufgrund unserer Los Angeles Erfahrungen trotz Großstadt in keinem Fall auf ein Auto verzichten wollten, diesmal jedoch wirklich beschränkt auf die kleinste, verfügbare Fahrzeugkategorie und ganz und gar immun gegen jegliche Upgradevorschläge des Autovermieters.

Ausgerüstet mit einem, für amerikanische Verhältnisse, Kleinstwagen in Form eines Chevrolets HHRs, mit einer lächerlichen Gesamtlänge von ungefähr 4,50m sowie einer nahezu winzigen Gesamthöhe von 1,60m machten wir uns auf in den Großstadtverkehr von Miami.

Kaum die Schnellstraße erreicht, wurden wir in unserem Gefühl bestärkt, dass Miami weit mehr von lateinamerikanischen Einflüssen geprägt ist, als alle von uns bisher bereisten Städte in den USA. Nicht nur die Beschilderung erfolgt konsequent zweisprachig, auch dudelten aus dem Radio fröhlichste lateinamerikanische Klänge auf fast allen Kanälen, mit spanischen Moderationen sowie einer mit englischen Begriffen durchsetzten Werbung in feinstem Spenglisch. Auch die Fahrweise der Mitstreiter auf der Straße erinnerte uns eher an unsere Erfahrungen in Costa Rica, denn an das bisher erlebte im Rest des Landes. So dominierte auch hier eine eher selbstgeregelte Fahrweise, bei der Geschwindigkeitsbegrenzungen frei interpretiert werden und bei mehrspurigen Fahrbahnen gern von allen Seiten überholt wird. Auch scheint die Mehrheit der Fahrzeugführer Angst um den Einsatz der diversen Verschleißteile am Fahrzeug zu haben, was darin resultiert, dass beispielsweise der Blinker, nur im äußersten, nicht vermeidbaren Notfall zum Einsatz kommt. Nichtsdestotrotz kämpften wir uns unfallfrei durch den Verkehr und in unsere Unterkunft, ein ruhig gelegenes Hotel auf Bay Habour Island, welches wir an diesem Tag nur noch für die Nahrungsaufnahme verließen.

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Dank einer Empfehlung von Tripadvisor war das Ziel unseres ersten Tages in Miami schnell klar. Aufgrund der guten Reputation, sowie der bisher mageren Wildnisausbeute in den USA entschieden wir uns für einen Besuch im Zoo von Miami. Einmal quer durch die Stadt gekämpft, erreichten wir nach gut einer Stunde Fahrt den Zoo, der uns an einem Wochentag, bei Sonnenschein und Wohlfühltemperatur angenehm leer begrüßte.

Der Zoo von Miami beherbergt, wie für einen Zoo nicht anders zu erwarten, selbstverständlich eine Vielzahl an Tieren, wobei die Ausbeute der vorgehaltenen Exemplare einmal um die gesamte Erde reicht, sodass der Park thematisch auch in eine Asien, Afrika sowie Amerikabereich aufgeteilt ist. Lediglich Europa geht ein wenig unter, was eventuell aber an den bei uns irgendwie fehlenden spektakulären Tierarten liegen mag.

Dass sich die Tiere in Miami recht wohl fühlen, hat primär zwei Gründe. Zum einem bietet die Lage ganzjährig angenehme Temperaturen, was es ermöglicht auch anspruchsvolle Tiere zu beherbergen, ohne dabei auf komplexe Innenausbauten zurückgreifen zu müssen. Des Weiteren verzichtet die Anlage weitestgehend auf den Einsatz von Käfigen und setzt stattdessen auf naturnahe Lebensräume, in denen Artgenossen in natürlichen Kombinationen gehalten werden. Das schlechte Gewissen, was sich sonst bei einem Zoobesuch ja durchaus schon einmal einstellen kann, war somit zumindest in Ansätzen durch das Dargebotene ein wenig beruhigt.

Wir schlenderten gut 6 Stunden durch das weitläufige Gelände, vorbei an Tigern, Elefanten, Löwen und Co., und beobachteten die meist träge in der Sonne vor sich hin dösenden Tiere. Auffällig dabei, dass wir in den Anlagen oft nur ein Exemplar der dort ansässigen Tierart zu sehen bekamen, der Verbleib all der Kollegen, ein ungelöstes Rätsel, dessen Auflösung wohl bis zum nächsten Besuch warten muss.

Wenngleich die meisten Anlagen an einen zwar ordentlich gestalteten, aber dennoch normalen Zoo erinnern, sticht „The American Bankers Family Aviary – Wings of Asia“ absolut hervor. Wenngleich wir eigentlich keine großen Fans von Vögeln sind, ist es schon wirklich beeindruckend in eine über 5000m² große Vogelvoliere einzutreten, welche nicht nur unglaublich naturgetreu mit natürlichen Pflanzen und Ressourcen (hier fischen die Vögel noch selbst aus den künstlichen Seen und Flüssen) angelegt wurde, sondern zudem über 200 Arten asiatischer Vögel beherbergt, deren Existenz am anderen Ende der Welt alles andere als gesichert scheint.

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Die Aufgabe des nächsten Tages war es, unsere nun seit mittlerweile 5 Monaten mehr oder minder ununterbrochen getragenen Kleidung einmal wieder zu waschen. Was sich leicht anhört, stellte sich in der Gegend, in der wir diesmal untergekommen waren, als relativ kompliziert heraus. So versicherte uns die freundliche Dame an der Rezeption unseres Hotels, das alle Leute in der Umgebung über eine Waschmaschine verfügen und die Existenzgrundlage für einen derartigen Shop somit einfach entfiele.

Nach kurzer Rücksprache mit einem Kollegen fand sich dann aber doch noch einen Waschsalon ungefähr 1,5 Kilometer von uns entfernt, in dem unsere Wäsche wohl ein gern gesehener Gast sein wäre. Aufgrund der geringen Entfernung beschlossen wir auf die Nutzung unseres Kleinwagens zu verzichten und stattdessen den Weg in Richtung Waschsalon per Fuß anzutreten. Statt den daraus resultierenden Fitnessvorteil in die mittlerweile angewachsenen Kilos zu investieren, entschieden wir uns diesen lieber in Wein zu ertränken, ein willkommenes Überbleibsel vom vorherigen Abend. In weinseeliger Laune steuerten wir somit, bepackt mit unseren mit Dreckwäsche beladenen Trekkingrucksäcken, in Richtung Waschsalon, der sich bei Ankunft selbstverständlich nicht als Waschsalon sondern als Reinigung herausstellen sollte.

Wenngleich sicherlich auch diese Reinigung unseren Sachen wieder zu ihrer ursprünglichen Strahlkraft verholfen hätte, schreckten uns nach Musterung der Preistafel dann doch ein wenig die zu veranschlagenden Kosten für den Waschservice von einer Nutzung desgleichen ab. Hier erfolgte die Berechnung nämlich nicht wie bisher gewohnt nach Kilos oder Waschladungen, sondern nach Kleidungsstücken. Bei der von uns mitgeführten Menge, ein teures Unterfangen, sodass wir uns dafür entschieden, nach einer Alternative Ausschau zu halten.

Dank mobilen Internets wurden wir bei unserer Suche alsbald fündig, wenngleich das nun avisierte Ziel erneut akkurate 3 Meilen von uns entfernt lag. Was sich in den so autofreundlichen USA sowie mit Mietwagen sonst nur als geringes Übel darstellt, wurde dank unserer kleinen frühnachmittäglichen Privatfeier nun zu einem kleinen Problem, waren wir doch gerade nicht mehr unbedingt in der Lage ein Auto fehlerfrei durch die Straßen Miamis zu steuern.

Somit machten wir uns also auf zu einem drei Meilen Walk, der anders als im Bryce Canyon, diesmal definitiv nicht zu den Besten der Welt gehören sollte. Immerhin gingen wir ein Stück des Weges am Strand entlang, der trotz recht angenehmer Außentemperaturen nur wenig gefüllt daherkam. Die zahlreich vorhandenen Strandliegen und Stühle gaben uns dennoch eine recht gute Vorstellung mit welchen Auswüchsen in der Hochsaison hier zu rechnen sei. So vermittelte der Anblick mit all den Hotels sowie dem schmalen Strandabschnitt ein wenig Mittelmeerfeeling, wenngleich wir auch hier nur auf das Hören-Sagen zurückreifen können, Erfahrungswerte zu dem Thema liegen uns persönlich zum Glück bisher noch nicht vor.

Nach etwas mehr als einer Stunde Strandspaziergang erreichten wir unser Ziel, diesmal tatsächlich ein Waschsalon wie wir ihn uns vorgestellt hatten. Kurzer Plausch mit der verantwortlichen Waschsalondame, Erwerb einer Waschkarte sowie etwas Waschpulvers und zwei Stunden später waren unsere Sachen wieder sauber und trocken.

Relativ ausgenüchtert, dafür jetzt mit von einer ordentlichen Portion Hunger gequält, nutzten wir die Gunst der Gegend in der wir gerade waren und kehrten in eins der vielen südamerikanischen Restaurants, in diesem Fall ein Brasilianer ein, bevor wir erneut unsere 3,5 Meilen lange Heimreise antreten sollten.

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Ausgestattet mit nun wieder gut riechender Wäsche, machten wir uns am folgenden Tag auf in die Everglades. Die wohl größte Naturattraktion die Florida zu bieten hat. Gerademal eine Stunde von Miami entfernt, hat man hier die einmalige Möglichkeit in tropisches Marschland einzutauchen, das mit ca. 750 verschiedenen Vögel-, Süß- und Salzwasserfisch-, Säugetier- und Reptilienarten eine enorme Vielfalt aufweist.

Der Eintritt ins Naturabenteuer war dank unseres, am Grand Canyon ergatterten, Jahrespasses für die amerikanischen Nationalparks einmal mehr kostenfrei, sodass wir am Eingang nur noch die obligatorische Karte des Parks zwecks Orientierung abholen mussten.

Mit der Karte in der Hand folgten wir unserem bereits eingeübten Schema für die Erkundung der Nationalparks innerhalb eines Tages, das primär in der Abarbeitung der verschiedenen auf der Karte verzeichneten Stationen bestand, wenngleich wir auf die Zwischenstopps die zwangsläufig einen wassertaugliches Gefährt benötigten, mangels fehlenden Gerätes verzichteten.

Da wir den ersten Haltepunkt auf der Karte aufgrund eines kurzfristigen Aufmerksamkeitsdefizits verpasst hatten, starteten wir unsere Entdeckungstour einfach mit der zweiten auf der Karte verzeichneten Sehenswürdigkeit, die spektakulär unspektakulär daherkam. So verknüpften wir die Everglades zwangsläufig mit weiter Marschlandschaft, vielen Gräsern und vor allem einer ordentlichen Portion an Wasser. Stattdessen begrüßte uns Stopp Nummer Eins mit einer subtropischen Dschungellandschaft und einer Menge an Vögeln.

Erst mit dem Abarbeiten weiterer Stopps nährten wir uns unserer Idealvorstellung von den Everglades, mit weiten Seen, Wasserarmen, sowie einer Art ewig breitem Fluss der sich nur zentimeterhoch, aber dennoch merklich, über die Weite der Grassteppe ergießt.

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Am Ende der auf der Karte verzeichneten Erkundungsroute angekommen, ließen wir uns dazu hinreißen, einer der dort angebotenen Bootstouren beizuwohnen. Schließlich ist ein Ausflug in die Everglades nur halb so viel wert, wenn man sich die Gegend nicht auch zu Wasser angeschaut hat. Immerhin ist hier das einzige Gebiet der Erde, in dem sich sowohl Alligatoren als auch Krokodile zeitgleich aufhalten.

Wer wie wir bei einer Bootstour durch die Everglades an diese merkwürdigen Boote mit den riesigen lüfterähnlichen Gebilden am Heck denkt, die zwar unfassbar laut sind, dafür jedoch über das Wasser zu schweben scheinen, wird, zumindest an der Stelle an der wir uns befanden, enttäuscht werden. So griffen alle angebotenen Touren auf gewöhnliche Boote zurück, wenngleich wir bezüglich der Sichtung von Alligatoren und Krokodilen, auch in frisch geschlüpfter Form, nicht zu kurz kamen. Weitere Highlights unserer Tour waren neben diversen Vögeln eine ausführliche Erklärung über die verschiedenen Mangrovenarten und die andere, teilweise giftige, Pflanzenwelt die während der Tour beständig an uns vorbei zog, wenngleich wir uns an all die Details beim besten Willen nicht mehr erinnern können.

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Wieder mit festem Boden unter den Füßen versehen, machten wir uns auf zurück in Richtung Miami. Schon gut gesättigt durch die vielen Eindrücke des Tages, ließen wir es uns trotzdem nicht nehmen, kurz vor dem Ausgang an der am Morgen übersehen bzw. -fahrene Station auf der Karte anzuhalten.

Wenngleich der Anhinga Trail gerade einmal 1,2 km lang ist, bietet er doch mit Abstand die faszinierendsten Einblicke in die Everglades. Zwar teilt man sich den Trail mit einer großen Anzahl weiterer Besucher, dafür wird man aber mit einer schier endlosen Anzahl von Vögeln, Fischen und Reptilien belohnt, die scheinbar jegliche Scheu vor dem Menschen verloren haben. Auf unserer Tour über den Trail, welcher jeden Zoo einfach alt aussehen lässt, trafen wir unzählige Krokodile und Alligatoren, zig Vogelarten, Schildkröten und Fische, welche gut erkennbar durch das klare Wasser schwammen.

Wie es sich für solch einen Glücksmoment gehört, vermeldete unsere große Kamera beim fleißigen Knipsen der geballten Eindrücke nach nur 100 Metern das Erreichen der maximalen Speicherkapazität. Bereits in Borneo war uns das Display gebrochen, sodass wir auch keine Notlöschung nicht gewollter Bilder durchführen konnten und somit auf unsere glücklicherweise mitgeführte Kompaktkamera zurückgreifen mussten. Wir denken jedoch, dass sich auch dieses Ergebnis durchaus sehen lassen kann.

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Vollgesogen mit tierischen Eindrücken machten wir uns, die untergehende Sonne im Rücken, zurück in die Großstadt. Nur noch einmal unterbrachen wir die Fahrt um unsere irgendwo in den USA verloren gegangene Akkusammlung für das Telefon um wenigstens einen Ersatzakku aufzustocken. Wir hatten uns nun schließlich doch dazu entschlossen, den in Mexico bereits reservierten Mietwagen wieder zu stornieren und auf das öffentliche Verkehrsnetz zurückzugreifen. Bei avisierten Fahrzeiten teils über 10 Stunden und, anders als im Auto, ohne die Möglichkeit des Zwischenladens des durch das mobile Internet stark strapazierten Akkus, eine weise Idee, wie uns später bei der ein oder anderen Busfahrt wieder bewusst werden sollte.

Unseren letzten Tag in Miami widmeten wir am Vormittag erneut einer Menge organisatorischem Krams, wie beispielsweise einer Reihe von Telefonaten an Freunde und Bekannte, oftmals um die von Vielen erwarteten Gefahren in Mexiko zu relativieren.

Am Nachmittag ging es dann final noch einmal in die absolute Touristenecke in Miami Beach, um genauer zu sein, an den South Beach. Wie von uns erwartet, schoben sich hier die Menschenmassen durch die teils nur für Fußgänger zugänglichen Straßen vorbei ein zahllosen Restaurants, die irgendwie alle mehr oder minder mit ähnlichen Menüs um die Gunst der zahlreich Flanierenden warben. Mit ordentlichem Hunger und auf der Suche nach einem Schattenplatz ließen auch wir uns schließlich irgendwo nieder, um mit Pizza und Wein auf die letzten vier Wochen unserer Reise anzustoßen.

Bevor wir ernüchtert jedoch wieder den Heimweg in den ruhigen Norden der Insel antreten sollten, machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp an den eigentlichen Namensgeber dieser Stadtteils, dem Strand. Dieser präsentierte uns reichlich unspektakulär und erinnerte einmal mehr an eine Mittelmeerhotelgegend. Bettenburgen im Hintergrund und ein schmaler Strandabschnitt voraus. Auf diesem unzählige Liegen mit ihren Liegenden. Nichts für uns, sodass wir ohne schlechtes Gewissen den Rückzug antreten konnten.

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Die restliche Zeit im Hotel verbrachten wir mit der Neusortierung unserer Reiseausrüstung. Immerhin erwarteten wir in Mexiko nur noch relativ angenehme Temperaturen sowie eine entspannte Reise, sodass wir auf das Mitführen von Thermounterwäsche und der komplette Wanderausrüstung gerne verzichteten. Glücklicherweise erlaubte uns das Hotel die Einlagerung all unserer verschmähten Sachen für die nächsten drei Wochen, vorausgesetzt wir wählen nach unserer Rückkehr für den kurzen Zwischenstopp erneut diese Unterkunft. Aus Ermangelung an Alternativen und angesichts des zu erwartenden Komfortgewinns auf dem nächsten Reiseabschnitt, stimmten wir dem Deal zu, sodass wir am nächsten Tag mit ungefähr zehn Kilo weniger unseren Flieger in Richtung Cancun bestiegen.

Mexiko wir kommen! =)

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